Foto vom Mikrocontroller Modul Crumb168-USB
Crumb168-USB von Chip45

Foto von einem HC-05 Modul
HC-05 Bluetooth Modul

Projekt Status

Die Firmware läuft sehr stabil und hat alle Features, die ich bislang implementieren wollte. Neue Funktionen sollten Sie daher nicht erwarten. Ich benutze die Software weiterhin in aktuellen Projekten.

Changelog

1.4.4 19.02.2015
Update documentation.

1.4.3 28.10.2014
Fix for wrong output on Port Y after oPY command with bit number 15-31. The problem did not occur on all gcc versions.

1.4.2 20.09.2014
Changed fuse settings to enable brown-out detection at 2,7V.

1.4.1 23.04.2013
Fixes compiler warnings introduced by new avr-gcc version.

1.4.0 17.03.2014
Added support for more serial ports.

...

1.3.0 09.03.2012
Added support for Xmega microcontrollers

1.2.0 23.02.2012
Added support for up to 64 additional I/O pins through external shift registers of type 74HC165 and 74HC595.

...

1.1.0 10.12.2009
Major code cleanup. The files ADC.h, ADC.c, io-commands.h and io-commands.c are now the same as in the net_io firmware.
The status LED flashes now two times during power-on.
Added support for using backspace character in commands.

...

1.0.0 25.03.2009
first release

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I/O Schnittstellen Module, seriell mit USB oder Bluetooth

Mit I/O Schnittstellen Modulen steuern und überwachen Sie elektrische Einrichtungen.

Mit den Informationen dieser Webseite bauen Sie sich ein I/O Interface Modul, dass mit dem Computer seriell, per USB oder Bluetooth vebunden wird. Das ergibt je nach Mikrocontroller 18 bis 84 steuerbare Anschlüsse. Und mit Hilfe von ein paar billigen Schieberegistern sind noch mehr Leitungen machbar.

Die Bluetooth Variante empfiehlt sich ganz besonders für Hobby-Elektroniker, die nicht riskieren wollen, ihren PC zu beschädigen. Außerdem ist sie recht preisgünstig. Mikrocontroller-Modul + Bluetooth Modul bekommnt man schon für weniger als 10 Euro.

Der Zugriff auf die I/O Ports erfolgt über einfache Textbefehle, so daß keine speziellen Treiber oder Libraries erforderlich sind. Es funktioniert daher mit nahezu jeder beliebigen Programmiersprache und jedem Betriebsystem, wie PC, Smartphones, Tablets, Raspberry Pi, usw.

Der C Compiler zum Programmieren des Mikrocontrollers ist kostenlos für Windows, Linux und Mac OS erhältlich. Die Beispiel App "ioModule" für PC und Smartphones können Sie mit Qt Creator compilieren. Schauen Sie sich auch die Alarmanlage als konkretes Anwendungsbeispiel an.

Download SERIAL-IO-Modul.zip.

So funktioniert es

Bauen Sie eine Verbindung zum I/O Modul auf. Dann senden sie Befehle in Text-Form und empfangen Antworten auf dieser Verbindung. Zum Testen empfehle ich das Hammer Terminalprogramm oder Cutecom.

Zum Beispiel setzen Sie so den Pin PC3 auf High:

Sende: oPC3,1
Antwort: Ok

So fragen Sie den Port D als Hexadezimalzahl ab:

Sende: iPD
Antwort: PD=60

Den vollständigen Befehlsatz finden Sie weiter unten. Sie können mehr als 100 Befehle pro Sekunde ausführen.

Voraussetzungen

Alternativ zu "nackten" Mikrocontrollern empfehle ich Arduino Nano und Uno, sowie AVR Module von Chip45, die es mit vorinstalliertem Bootloader gibt, damit Sie keinen extra Programmieradapter benötigen.

Achtung: Mobile Geräte von Apple unterstützen das Bluetooth SPP Protokoll nicht! Weichen Sie ggf. auf WLAN oder Ethernet aus.

Bildschirmfotos

Test mit einem Terminalprogramm:
Bildschrimfoto von I/O-Befehle über seriellen Port (USB)

Die Beispiel App "ioModule" steuert zwei LED's an:
Bildschirmfoto von der Demo App in C++ Bildschirmfoto von der Demo App in C++

Befehlssatz

Digitale I/O

Das Modul wird mit vier Basis-Befehlen gesteuert, nämlich d, p, o und i.

Diese Befehle können sich wahlweise auf eine einzelne I/O Leitung (PB7), einen ganzen Port (PB) oder alle Ports auf einmal beziehen:

PB7 und PB sind hier nur als Beispiel genannt, es funktioniert mit allen Ports genau so. Wenn man alle Ports auf einmal anspricht, muss man je nach AVR Größe mit 8 oder 16-Stelligen Hexadezimal-Zahlen arbeiten, entsprechend den Ports: DDCCBBAA oder HHGGFFEEDDCCBBAA.

Bei Befehlen für einzelne Pins kann man anstelle von 0 und 1 auch Buchstaben verwenden:

Die Befehle d, p und o antworten immer mit "Ok". Der Befehl i antwortet so:

Analoge Eingänge

Je nach Fähigkeiten des Mikrocontrollers stehen folgende Referenzen zur Verfügung:

Beispiel für den r Befehl:

Beim a Befehl gibt man die Nummer des analogen Eingangs (Kanals) an, zum Beispiel:

Erweiterte Eingänge

Mit Hilfe eines Schieberegisters kann man die Anzahl der Eingänge erweitern. Diese zusätzlichen Eingänge nenne ich "Port X". Sie können mit dem i Befehl abgefragt werden:

Je nach Größe des Schieberegisters antwortet der iPX Befehl mit unterschiedlich großen Hexadezimal-Zahlen (8-32 Bits).

Erweiterte Ausgänge

Mit Hilfe eines Schieberegisters kann man die Anzahl der Ausgänge erweitern. Diese zusätzlichen Ausgänge nenne ich "Port Y". Sie können mit dem o Befehl beschrieben werden:

Je nach Größe des Schieberegisters erwartet der oPY Befehl unterschiedlich große Hexadezimal-Zahlen (8-32 Bits). Der aktuelle Zustand von Port Y kann mit dem i Befehl eingelesen werden.

Die Befehle d und p stehen bei erweiterten Eingängen und Ausgängen nicht zur Verfügung!